Häufige Fragen zur Rentenbesteuerung

 

Warum müssen Rentner immer mehr Steuern zahlen?

Seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes im Juli 2005 gibt es einen Übergang zur sogenannten nachgelagerten Besteuerung. Grund für die geänderte Besteuerung der Renten ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2002 nach welchem Renten und Pensionen gleich besteuert werden müssen. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserer Broschüre.

Woher erfährt das Finanzamt die Höhe meiner Einkünfte?

Alle Rentenversicherungsträger müssen seit Oktober 2009 die sogenannten Rentenbezugsmitteilungen automatisch an die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) weiterleiten. Die ZfA gibt diese Informationen dann gesammelt an das Finanzamt weiter.

Soll ich auf Post vom Finanzamt warten?

Grundsätzlich ist es immer besser, selbst aktiv zu werden, weil dadurch Verspätungszuschläge oder Ärger mit dem Finanzamt vermieden werden können. Wenn Sie das Finanzamt zur Abgabe einer Steuererklärung auffordert, dann sind Sie hierzu verpflichtet.

Wie kontrolliert das Finanzamt?

Das Finanzamt macht bei den Rentnern Stichproben. Da die Prüfkriterien der Finanzämter aber von Jahr zu Jahr wechseln, ist davon auszugehen, dass in wenigen Jahren alle Steuerpflichtigen unter den Rentnern entdeckt werden.

Welche Renten werden besteuert?

Steuerpflichtig sind grundsätzlich alle Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung: Altersrenten, Hinterbliebenenrenten, Erwerbsminderungsrenten aber auch Betriebsrenten und Renten aus privaten Versicherungen. Ob Sie aber tatsächlich Steuern zahlen müssen, hängt davon ab, ob die Altersbezüge eine bestimmte Grenze überschreiten oder ob neben der gesetzlichen Rente weitere Einkünfte erzielt werden.

Welche Rentner müssen Steuern zahlen?

Betroffen sind insbesondere Rentner, die neben der Rente weitere Einkünfte haben. Aber auch Rentner, die ausschließlich eine gesetzliche Rente beziehen, müssen immer häufiger Steuern zahlen. Grund dafür ist die nachgelagerte Besteuerung, wodurch nach und nach ein immer höherer Anteil der Rente steuerpflichtig wird. Ausschlaggebend für die Höhe des steuerpflichtigen Rentenanteils ist der Beginn der Rente. Dieser beträgt 50 % bei Rentenbeginn im Jahr 2005 und früher, 60 % bei einem Rentenbeginn im Jahr 2010 und bereits 76 % bei Rentenbeginn im Jahr 2018. 2040 liegt dann der sogenannte Besteuerungsanteil der Rente bei 100%. Hinzu kommt, dass jede Rentenerhöhung in vollem Umfang steuerpflichtig ist.

Wie kann ich als Rentner Steuern sparen?

Sie mindern Ihre Steuerlast oder müssen gar keine Steuern zahlen, wenn Sie möglichst viele außergewöhnliche Belastungen oder Sonderausgaben geltend machen können. Das können beispielsweise sein: Versicherungsbeiträge, Krankheitskosten oder Kosten für Haushaltshilfen oder Handwerkerleistungen.

Bis wann müssen Rentner ihre Steuererklärung abgeben?

Die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2017 ist bis zum 31. Mai 2018 beim zuständigen Finanzamt einzureichen. Wer die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, braucht die Erklärung erst zum 31. Dezember 2018 abzugeben. Für die Steuererklärung 2018 gibt es zwei Monate mehr Zeit. Sie muss erst bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden. Für steuerlich beratene Rentner verlängert sich die Abgabefrist auf den 28. Februar 2020.

Drohen den Rentnern Strafen, wenn Steuern nachgezahlt werden müssen?

Strafverfahren sind eher nicht zu befürchten, aber die Steuern müssen in jedem Fall nachgezahlt werden, und es werden Zinsen und Verspätungszuschläge fällig.

Wer berät mich ausführlich in Fragen der Besteuerung der Alterseinkünfte von Senioren?

ETL SFS hat sich auf Steuerberatung für Senioren spezialisiert. Wir sind deutschlandweit tätig und daher auch in Ihrer Region. Wir informieren Sie ausführlich und führen Ihren persönlichen SteuerCHECK durch. Sie finden eine ETL SFS-Kanzlei für Ihre individuellen Wüsche entweder mit unserem Kontaktformular oder Sie rufen uns unter der Telefonnummer 030 22641248 an.

Wir sind gern für Sie da

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